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Taxi-Service
Uber baut in der Schweiz Stellen ab

Taxidienst Uber
Taxidienst Uber: Kostendisziplin im angestammten Geschäft wird für den Konzern wichtiger.Quelle: AP

Der Taxi-Dienst zentralisiert einige Funktionen in Paris. Das führt in der Schweiz zum Abbau von Arbeitsplätzen.

Von Marc Badertscher
am 29.08.2018

Der Taxi-Dienst Uber strafft seine Organisation in der Schweiz und verschiebt Arbeitsplätze nach Paris. Statt bisher etwas über 20 Personen arbeiten in den Uber-Büros in Zürich und Genf jetzt noch etwas mehr als ein Dutzend Angestellte. Uber bestätigt die Grössenordnung gegenüber der «Handelszeitung» und teilt mit: «Unsere Organisationsstruktur entwickelt sich kontinuierlich weiter, während unser Geschäft in ganz Europa wächst und fortschreitet», wie eine Pressesprecherin sagt.

Die Verschiebung von Funktionen nach Paris hatte Anfang Jahr begonnen und ist mittlerweile abgeschlossen. Vor allem skalierbare Dienste wie Marketing und andere Operations-Funktionen sind nun neu in der französischen Hauptstadt angesiedelt, wo Uber über einen grösseren Hub verfügt.

Sprechstunde bleibt

Weiterhin aus der Schweiz heraus bietet das Unternehmen etwa die Fahrer-Sprechstunde an, welche angehende und bisherige Uber-Fahrer in Anspruch nehmen können. «Wir wollen uns langfristig in der Schweiz engagieren, und unser Team vor Ort setzt sich weiterhin stark dafür ein, ein guter Partner für die Schweizer Partner-Fahrer, Nutzer und Städte zu sein», teilt das Unternehmen weiter mit.

Uber ist in Zürich, Basel, Genf und Lausanne aktiv. Der Taxi-Dienst wird in der Schweiz jährlich von 300'000 Personen genutzt. Global ist Uber in 800 Städten in 80 Ländern präsent.

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