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Markteintritt
Uber beliefert bald Zürcher mit Essen

UberEats: Bestellen und bezahlen per App.   Guillermo Fernandes/CC/flickr

In Paris und London liefert Uber bereits Essen aus. Jetzt verdichten sich die Indizien: Der Dienst könnte bald in die Schweiz kommen. Das US-Startup sucht für UberEats in Zürich bereits Personal.

Von Christian Bütikofer und Julia Fritsche
am 05.07.2016

Sich Essen nach Hause liefern lassen, ist die wohl bequemste Art zu kochen. Schweizer können dafür vielleicht bald auf Uber zurückgreifen. UberEats, der Essenlieferdienst von Uber, sucht in Zürich nämlich gleich fünf Mitarbeiter, darunter einen Marketing Manager und einen Restaurant Operations Manager.

Der ebenfalls gesuchte Restaurant Partnerships Manager wird laut Stellenbeschreibung die «einmalige Möglichkeit haben, UberEats in seiner Stadt wachsen zu helfen». Auch ohne Hinweis auf das mögliche Eintrittsdatum der neuen Mitarbeiter deutet das an: Der Lieferdienst des Startups bereitet sich offenbar auf den Schweizer Markteintritt vor.

Neue Märkte erschliessen

Das Unternehmen hält sich indes bedeckt. Auf Anfrage gibt Uber an, sich auch Zürich als mögliche UberEats-Stadt anzusehen. «Aber eine Entscheidung darüber, wann wir nach Zürich kommen, gibt es derzeit noch nicht», so ein Sprecher des amerikanischen Unternehmens. Ähnliche Stellenausschreibungen sind auch in Berlin und München – dort werden insgesamt zehn Mitarbeiter gesucht – und gar  in Moskau aufgetaucht. In Stockholm, Amsterdam und Mailand sucht Uber ebenfalls für Eats Personal. 

Gestartet in den USA, hat UberEats bereits zuvor kräftig expandiert. In diesem Frühling fasste der Lieferdienst mit Singapur und Melbourne in Asien und Australien Fuss. Bereits seit Herbst 2015 können Pariser ihr Essen via UberEats kommen lassen.

Ein Drittel des Preises geht an Uber

Wie die Taxifahrten mit Uber werden auch die Essenslieferungen via App bestellt und bargeldlos bezahlt. In Paris kostet der Service 2,50 Euro. UberEats betreibt selbst keine Restaurant, sondern sucht sich für die Zusammenarbeit Partner. Wie der französische TV-Sender BFM TV zu berichten weiss, müssen die Restaurants Uber für die Kooperation 30 Prozent Kommission bezahlen.

 

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