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Ausbau
Uber expandiert mit Essens-Lieferung

Uber: Will mit Lieferdienst sein Geschäft ausbauen. Keystone

In mindestens 22 weiteren Staaten plant Uber, in Zukunft auch Essen auszuliefern. Eine massive Ausweitung: Bisher fährt der Taxi-Rivale in sechs Staaten Lebensmittel. Für Zürich ist der Termin offen.

Veröffentlicht am 27.09.2016

Der Fahrdienst Uber steht vor einer massiven Expansion im Geschäft mit Essenslieferungen. Das bereits in sechs Ländern auch als Lieferdienst für Mahlzeiten vertretene Unternehmen will sein Angebot Uber Eats auf mindestens 22 weitere Staaten ausweiten, wie aus Stellenanzeigen des US-Konzerns hervorgeht. Das Vorhaben unterstreicht die Ambitionen des Unternehmens, über sein ursprüngliches Geschäft hinaus zu wachsen. Uber vermittelt Fahrgäste per Smartphone-App an private Chauffeure. Der Essensliefer-Service werde von der Bekanntheit des Fahrdienstes profitieren, sagte Uber-Eats-Chef Jambu Palaniappan am Dienstag zu Reuters.

Dem Manager zufolge soll der Service bis Ende des Jahres unter anderem in Johannesburg und in Dubai angeboten werden. In den Stellenanzeigen werden unter anderem Manager, Verkäufer und Fahrradkuriere gesucht. In Amsterdam startet Uber Eats bereits am Donnerstag – zeitgleich mit dem Börsengang des niederländischen Marktführers, der Lieferando-Muttergesellschaft Takeaway.com. Für Zürich steht noch kein Termin fest, wie Uber Schweiz auf Anfrage sagte. Auch in der Limmatstadt suchte Uber im Sommer bereits Liefer-Personal.

Konkurrenten beherrschen den Markt

Neben den Niederländern beherrschen bisher JustEat aus Grossbritannien und Delivery Hero der Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet den internationalen Markt für die Vermittlung von Essenslieferungen. Zuletzt stieg der Internet-Riese Amazon auch in London in den hart umkämpften Markt ein. Am Hauptsitz Seattle ist er dort bereits aktiv.

(reuters/me)

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