Der Fahrdienstvermittler Uber führt nach seinem umstrittenen Dienst UberPop in der Region Lausanne auch den professionellen Service UberX ein. Dieser beschäftigt nur lizenzierte Fahrer und soll damit nicht mit den Behörden in Konflikt geraten.

Trotz der Ankündigung der Stadt Lausanne und von zehn umliegenden Gemeinden von Mitte Juni, die Fahrer von UberPop anzeigen und büssen zu wollen, freut sich das Unternehmen offenbar grosser Beliebtheit. Jede Woche werde der Service von mehreren tausend Waadtländern genutzt, teilte Uber am Dienstag mit.

In Genf bereits am Start

Um diesen Erfolg nun fortzuführen, wird auch UberX angeboten, den es bereits in der Stadt Genf gibt. In der Westschweiz verfolgen die Städte Genf und Lausanne bisher unterschiedliche Strategien gegenüber der wachsenden Taxi-Konkurrenz.

In der Region Lausanne wurde UberPop nicht verboten, Chauffeure müssen sich aber an das Taxireglement halten, um keine Bussen zu riskieren. In Genf wurde Uber Ende März aufgefordert, den Fahrdienst einzustellen. Danach krebste der Kanton Genf zurück und kündigte an, dass er das Taxigesetz überarbeiten will. Uber ist unter anderem auch in Basel und Zürich tätig.

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(sda/ise/me)