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UBS-Banker bald ohne eigenen Schreibtisch

Bei der UBS steht das Stempelkarussell steht bald nicht mehr auf dem eigenen Schreibtisch. (Bild: Keystone)

Ein Film im UBS-Intranet gibt derzeit zu reden. «Workplace for the future» heisst er. Zu sehen ist, wie die Banker künftig arbeiten werden. Sie tun dies in einer grossen Halle mit Dutzenden oder gar H

Von Lukas Hässig
am 23.03.2011

Neu daran ist, dass die Arbeitsplätze nicht mehr fix zugeteilt sind, sondern je nach Bedürfnis von unterschiedlichen Angestellten genutzt werden. First come, first served. Ein UBS-Sprecher bestätigt, dass in der neuen Bürowelt nicht mehr jeder Mitarbeiter über einen fixen Arbeitsplatz verfügen wird.

«In Zukunft wird es dies immer noch geben, aber vor allem für Mitarbeiter, die den ganzen Tag an ihrem Arbeitsplatz tätig sind.» Mitarbeitern, welche regelmässig in Meetings oder auf Reisen sind, stehe die gleiche moderne Infrastruktur zur Verfügung, so die UBS. «Jedoch benutzen sie den Arbeitsplatz nicht mehr exklusiv, sondern im so genannten Desksharing.»

Laptop, Maus, Tatstatur: Das erinnert an die Umstellung der Arbeitsplätze bei grossen Beratungsgesellschaften. Deren Angestellte sind die meiste Zeit bei Kunden. In der Zentrale steht ihnen schon lange nur noch ein geteilter Arbeitsplatz mit Netzwerkanschluss zur Verfügung. Die UBS-Arbeitsplätze der Zukunft sind mit Laptop, Dockingstation, Monitor und Tastatur ausgerüstet. Persönliches wird an einem separaten Ort deponiert.

Projekt seit letztem Herbst

Das Projekt wird unter Hochdruck vorangetrieben. In Zürich beim Vorort-Bahnhof Altstetten, wo die Grossbank seit Jahrzehnten viele Backoffice-Arbeitsplätze unterhält und derzeit rund 1500 Personen arbeiten, wird das Konzept schon seit letztem Herbst umgesetzt, wie bei der UBS zu erfahren ist.

«Zusätzlich wird in diesen Tagen auch ein Gebäude in Basel mit rund 900 Mitarbeitern nach dem neuen Konzept eingerichtet», heisst es bei der Bank. Die Erfahrungen aus den beiden Projekten sollen «in die weitere Planung der zukünftigen UBS-Arbeitsräumlichkeiten» einfliessen.
 

Lesen Sie den vollständigen Artikel am Donnerstag in der Printausgabe der Handelszeitung.

 

 

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