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UBS baut das Business in Frankreich aus

UBS: À la prochaine. Keystone

Die UBS expandiert in Frankreich. Die Grossbank übernimmt das französische Geschäft der Banque Leonardo France. Es geht um Milliarden.

Veröffentlicht am 22.12.2016

Die UBS verstärkt ihre Vermögensverwaltung für private Kunden in Frankreich und kauft dazu die Banque Leonardo France, eine Tochter der italienischen Banca Leonardo. Zudem will die Bank mit der Investmentboutique «La Maison» eine Wealth-Management-Einheit für reiche Kunden aufbauen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. «La Maison» wurde von Michel Cicurel und Marc Levy gegründet, welche als VR-Präsident bzw. CEO der Banque Leonardo France amten.

Wenn die Behörden der Transaktion zustimmen, wird die UBS in einem ersten Schritt 100 Prozent an der Banque Leonardo France übernehmen, danach würde das Joint Venture mit «La Maison» aufgebaut, wobei die UBS Frankreich die Mehrheit hätte. Der Rest wird von «La Maison» und einigen ihrer Aktionäre gehalten werden, zu welchen mit der Dassault Group, Michel David-Weill oder Carlo Benedetti illustre Namen gehören.

250 Angestellte in Frankreich

Die neue Gesellschaft soll den Namen «La Maison de Gestion» erhalten und sich auf Vermögensverwaltungsdienstleistungen für grosse Kunden spezialisieren. Sie würde den Angaben zufolge auf einer pro-forma-Basis Vermögen von rund 4 Milliarden Euro verwalten.

UBS Frankreich beschäftigt rund 250 Angestellte, wovon 70 Kundenberater, und verwaltet rund 11 Milliarden Euro an Vermögen.

(awp/ise)

 

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