2008 startete die UBS eine Expansionsoffensive in Indien und besass seither eine Banklizenz – nun mehren sich die Berichte darüber, dass sich die Bank zumindest teilweise aus dem asiatischen Land zurückzieht.

Bereits Mitte Juni zitierte das «Wall Street Journal» (WSJ) eine Quelle, wonach die UBS mit der Schliessung ihrer einzigen Geschäftsbankfiliale in Mumbai begonnen habe. Mittlerweile hat sie die Kreditbankenlizenz an die Reserve Bank of India zurückgegeben.

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Jetzt wurden laut der indischen Nachrichtenseite «Live Mint» die ersten Entlassungen ausgesprochen – deren 50 an der Zahl. Der Abbau erfolge laut UBS-Mediensprecher Mark Panday ab sofort bis Mitte 2015.

Die Schweizer Grossbank ist mit ihrer Strategie kein Einzelfall: Nach Goldman Sachs hatte sich im Mai auch die US-Bank Morgan Stanley vom indischen Vermögensverwaltungsgeschäft zurückgezogen – sie hatte dieses an den britischen Konkurrenten Standard Chartered verkauft.

(vst/aho)