Moleskine, der Hersteller der weltbekannten schwarzen Notizbücher, hat nach seinem Börsengang gleich Kursgewinne verbuchen können. Die Aktien der italienischen Luxusmarke gewannen am Vormittag gegenüber ihrem Ausgabewert zeitweise um über 3 Prozent an Wert.

Begleitet wird der Börsengang von der Schweizer Grossbank UBS, Goldman Sachs sowie Mediobanca, wie unter anderem die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters berichten.

Moleskine stellt meist in schwarz gebundene Notizbücher her, die sich an französischen Skizzenbüchern aus dem 19. Jahrhundert orientieren. Es ist der erste Börsengang in Italien seit einem Jahr, als der Edel-Schneider Brunello Cucinelli seine Aktien an den Markt gebracht hatte.

Abbau von Schulden

Moleskine nimmt durch die Ausgabe der Aktien etwa 244 Millionen Euro ein. Der grösste Teil dieses Geldes geht an die Eigentümer, die Finanzinvestoren Syntegra Capital und Index Ventures sowie an Gründer Francesco Franceschi. Ein Teil wird zum Schuldenabbau verwendet.

(tno/se/sda)