Die UBS taucht in verschiedenen Klageschriften auf, weil sie mit anderen Investmentbanken den Börsengang der chinesischen Sinotech Energy begleitete und deren Aktien bei Investoren platzierte. Dem Ölunternehmen wird vorgeworfen, irreführende Angaben zum Geschäft gemacht zu haben.

«Die Sammelklagen werden nun vom Bezirksgericht in Manhattan zu einer einzigen Klage zusammengefasst», bestätigt Phillip Kim, Anwalt der New Yorker Anwaltskanzlei The Rosen Law Firm der «Handelszeitung». Die Schadenssumme werde später bestimmt. Bis zu einem Gerichtsentscheid könne es drei bis vier Jahre dauern, so der Jurist.

Im letzten Quartalsbericht der UBS sind die Sinotech-Klagen unter den finanziell oder öffentlich «bedeutenden» Rechtsfällen aufgeführt. Die UBS habe 70 Prozent der Aktien platziert, heisst es. Ein Sprecher der Bank machte dazu keine weiteren Angaben.

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