1. Home
  2. Unternehmen
  3. UBS-Europabank soll im Herbst starten

Vermögenswaltung
UBS-Europabank soll im Herbst starten

UBS-Sitz in Frankfurt: Die Schweizer haben in Deutschland Grosses vor. Keystone

Die Schweizer Grossbank bündelt ihr Vermögensgeschäft in der EU neu in Frankfurt. Der Start der UBS Europe SE soll «voraussichtlich im vierten Quartal» erfolgen.

Von Sven Millischer
am 06.07.2016

Die Schweizer Grossbank will im Herbst mit der zentralen, europäischen Vermögensbank namens UBS Europe SE starten, das schreibt die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe. Dazu bündelt sie zahlreiche Vermögenseinheiten in der EU. Deren Verschmelzung soll «voraussichtlich im vierten Quartal» erfolgen, schreibt die UBS in Geschäftsberichten der Ländergesellschaften.

Das Ziel von UBS Europe mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine Banklizenz für das gesamte UBS Wealth Management auf dem alten Kontinent. Sie würde die bisherigen Einzelzulassungen in den Zielmärkten der Europäischen Union ersetzen – und wäre erst noch günstiger: UBS-Vermögenschef Jürg Zeltner rechnet dadurch mit Einsparungen von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr.

Zentral aus Frankfurt am Main

Für die Europabank wurde ein Verschmelzungsplan für die bisher eigenständigen Vermögenseinheiten der UBS in Luxemburg, Italien, Spanien, den Niederlanden und Deutschland ausgearbeitet. Die eigenständigen Rechtseinheiten gehen künftig in der zentralen UBS Europe SE auf, die dann auch die Niederlassungen in Österreich, Dänemark, Irland und Schweden betreiben wird. Diese Filialen waren bisher der Luxemburger UBS-Tochter unterstellt.

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.

Anzeige