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UBS führt Hotline für Betroffene sexueller Belästigung ein

NEW YORK - AUGUST 19:  A logo on the building of Swiss Bank UBS is seen in Midtown Manhattan August 19, 2009 in New York City.  UBS will release over 4,000 names of American account holders as part tax-evasion settlement and investigation by American authorities.  (Photo by Chris Hondros/Getty Images)
Die Grossbank UBS reagiert auf die Debatte rund um sexuelle Belästigung. Quelle: 2009 Getty Images

Die durch die MeToo-Bewegung ausgelöste Debatte um sexuelle Belästigung ebbt nicht ab: Die UBS reagiert nun mit einer Hotline.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Die UBS reagiert mit einem Bündel von Massnahmen gegen die Problematik sexueller Belästigung. So wird sie unter anderem eine vertrauliche Hotline einrichten, an die sich Betroffene wenden können.

Dies geht aus einem internen Memo hervor, das AWP vorliegt und dessen Inhalt von der UBS bestätigt wurde. Ferner sollen Personen, die innerhalb der Bank Fällen von sexueller Belästigung nachgehen, weitere Schulungen erhalten, um diese Aufgabe besser meistern zu können, hiess es.

Idee von einer Anwaltskanzlei

Die Neuerungen werden aufgrund von Empfehlungen einer externen Anwaltskanzlei eingeführt. Diese hatte untersucht, wie die Bank mit den Anschuldigungen eines ehemaligen Juniorhändlers im Bezug auf den Umgang mit seiner sexuellen Orientierung umgegangen war.

Die Überprüfung der Anwaltskanzlei hatte «keine grundlegenden Fehler» in der Art und Weise ergeben, wie die Bank die Ansprüche in diesem konkreten Fall untersucht hatte.

(awp/tdr)

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