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UBS gerät in den Sog der Euribor-Affäre

Die UBS wurde bereits der Libor-Manipulation bezichtigt. (Bild: Keystone)

Nach dem Libor steht auch der Zinssatz Euribor im Verdacht, über Jahre manipuliert worden zu sein. Die UBS ist die einzige Schweizer Bank, die Mitglied im Euribor-Auschuss ist. Und gerät ins Visier de

Von Samuel Gerber
am 08.08.2012

Der Libor-Skandal zieht immer weitere Kreise. Nun rückt auch der Euribor ins Rampenlicht. Dieser  Zinssatz soll über Jahre hinweg ebenfalls verfälscht worden sein. Der Euribor bestimmt, zu welchem Zins sich die Banken untereinander Euro ausleihen.

Die Schlagzeilen rund um den Zinssatz treffen auch die UBS. Sie ist als einzige Schweizer Bank Mitglied des Euribor-Ausschusses – und sie wurde bereits der Libor-Manipulation bezichtigt. Das erscheint etwa Guido -Ravoet verdächtig. Er ist Chef von Euribor-EBF in Brüssel, die für das Funktionieren des Euribor verantwortlich ist. «Vier Banken, die der Manipulation des Libor verdächtigt werden, sind auch Teil des Euribor-Ausschusses. Es ist möglich, dass die Untersuchungen Manipulationen innerhalb jener Banken zutage fördern.»

Bereits wurden in Sachen Euribor Zivilklagen gegen die UBS eingereicht. Die Grossbank äusserte sich in der Vergangenheit zu verschiedenen Referenzzinssätzen, jedoch nicht explizit zum Euribor. Man werde weiter vollumfänglich mit den Untersuchungsbehörden kooperieren, sagt die Bank. Auch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma nimmt sich der Sache an. «Wir klären ab, ob das Verhalten von Schweizer Banken bei der Festlegung des Libor oder von vergleichbaren Referenzzinssätzen im Einklang mit dem Schweizer Aufsichtsrecht stand», heisst es in Bern.

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