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UBS kauft brasilianischen Vermögensverwalter

UBS: Grösstes Finanzinstitut der Schweiz. Keystone

Die Nummer eins des Schweizer Finanzplatzes stärkt das Business in Lateinamerika. Die UBS kauft einen Vermögensverwalter mit Sitz in São Paulo.

Veröffentlicht am 24.05.2017

Die UBS kauft in Brasilien zu. Die Schweizer Grossbank übernehme die Mehrheit am Vermögensverwalter Consenso mit Sitz in São Paulo, teilte das Institut am Dienstag mit.

Die neue Tochter verwaltet ein Vermögen von umgerechnet rund 5,5 Milliarden Euro. «Diese Transaktion wird es UBS ermöglichen, ihre Expansion in Brasilien zu beschleunigen und zeigt unsere langfristige Bereitschaft, unser Wealth-Management-Geschäft in diesem Kernmarkt zu steigern», sagte der UBS-Chef für das lateinamerikanische Vermögensverwaltungsgeschäft, Alejandro Velez.

Fusion des Brasilien-Business

Bislang verwaltet UBS rund acht Milliarden Real in Brasilien. Weltweit sind es über zwei Billionen Franken.

Im Zuge der Übernahme will UBS ihr bisheriges Geschäft in Brasilien mit der neuen Tochter zusammenlegen. Der Deal soll zu Beginn des dritten Quartals über die Bühne gehen. Angaben zum Kaufpreis machten die Institute nicht.

(sda/ise/mbü)

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