Im Zuge der Umsetzung der Minder-Initiative muss auch die UBS ihre Statuten anpassen. An der Generalversammlung vom 7. Mai lässt die Grossbank die Aktionäre über ihren konkreten Vorschlag dazu abstimmen. Wie dieser aussieht, hat die UBS am Montag erstmals offiziell mitgeteilt.

«UBS schlägt den Aktionären vor, jeweils über die Fixsaläre der Konzernleitung für das Folgejahr und über die Vergütung des Verwaltungsrates für die Zeitperiode bis zur nächsten Generalversammlung zu befinden», schreibt die Grossbank in einer Mitteilung vom Montag.

Zuerst fix, dann Boni

Während diese Lohnbestandteile im Vornherein abgesegnet werden sollen, soll über die Boni im Nachhinein abgestimmt werden: «Über die variable Vergütung der Konzernleitung sollen die Aktionäre hingegen jeweils auf der Basis der Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres abstimmen können», heisst es weiter.

Das bedeutet, dass an der Generalversammlung 2015 über die variable Vergütung für das Jahr 2014 abgestimmt wird. «Mit unserem Vorgehen wollen wir sicherstellen, dass Aktionäre ihre Entscheide auf der Grundlage gesicherter Informationen und des effektiv erzielten Ergebnisses treffen können», wird UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber zitiert.

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Auszahlungszeitpunkt offen

Unklar ist noch, wann die Zuteilung der Boni bei der UBS künftig erfolgen wird. Bisher erfolgten die Zuteilungen der variablen Vergütung an die Konzernleitung zwischen Ende Februar und Anfang März. Wie dies in Zukunft gehandhabt werde, ist laut UBS noch offen. Gemäss einer Sprecherin werden verschiedene Optionen geprüft.

Die bindenden Abstimmungen zu den Vergütungen von Verwaltungsrat und Konzernleitung werden erstmals an der Generalversammlung 2015 durchgeführt.

(sda/vst/sim)