Die UBS konkretisiert ihren Zeitplan zur Etablierung der im Mai angekündigten Holdingstruktur. Das Angebot zum Umtausch der bestehenden UBS-Aktien in die Aktien der neuen Holding-Gesellschaft soll im laufenden dritten Quartal lanciert werden. Der gesamte Umtauschprozess beginne dabei mit der Veröffentlichung des Umtauschprospekts und könne bis zum finalen Settlement bis zu drei Monate dauern.

Die Aktionäre erhalten im Rahmen des vorgesehenen Prozesses zwei Möglichkeiten zur Angebotsannahme. Bedingung für die erfolgreiche Durchführung des Aktienumtausches sei eine Annahmequote von 90 Prozent, wie den Präsentationsunterlagen zum Abschluss des zweiten Quartals zu entnehmen ist.

Massnahme gegen Schocks

Die UBS hat ihre rechtlichen Umbaupläne Anfangs Mai mit der Publikation des Abschlusses für das erste Quartal bekannt gegeben. Der Umbau ist der Teil der Too-big-to-fail-Massnahmen und soll helfen, die Bank besser gegen Schocks abzusichern. Dank der in der neuen Struktur verbesserten Abwicklungsfähigkeit rechnet die UBS mit einem Rabatt auf den Eigenmittelanforderungen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Aktienumtausches will die UBS ihren Aktionären eine Zusatzdividende ausbezahlen. Diese soll mindestens 25 Rappen betragen, bekräftigte die UBS frühere Aussagen.

(awp/dbe/vst)