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UBS macht Wolkenkratzer zu Geld

Der Büroturm «Skyper» in Frankfurt: Er geht von einem UBS-Fonds an die Allianz. (Bild: Bloomberg)

Ein UBS-Fonds hat den Frankfurter Büroturm «Skyper» verkauft. Die Käuferin Allianz erhofft sich vom Investment bessere Renditen als von Staatsanleihen.

Veröffentlicht am 29.04.2013

Auf der Jagd nach Rendite hat die Allianz bei einer spektakulären Immobilie zugeschlagen: Der Versicherungskonzern kauft für 300 Millionen Euro den Frankfurter Büroturm «Skyper», der im Herzen des Bankenviertels liegt. Das Geld stammt komplett aus Eigenmitteln. Verkäufer ist ein Fonds der Schweizer Grossbank UBS, wie die Allianz mitteilte.

Der «Skyper»-Komplex umfasst rund 54'100 Quadratmeter Fläche, neben dem Hochhaus gehören noch zwei kleinere Gebäude dazu. Hauptmieter sind die Deutsche Bundesbank, der Fondsanbieter Deka und die Grossbank HSBC.

Die Allianz ächzt wie viele andere Versicherer unter den anhaltenden Niedrigzinsen, mit denen sich die weit zurückliegenden hohen Renditeversprechen an die Kunden immer schwerer erfüllen lassen. Der Konzern ist deshalb dabei, seine Investitionen in Spitzenimmobilien auszubauen, die mehr Rendite abwerfen als Staatsanleihen - entweder durch indirekte Investments in Form von gewerblichen Immobilienfinanzierungen oder eben durch direkte Immobilienkäufe. Der «Skyper» wurde nach Konzernangaben für verschiedene Allianz-Gesellschaften erworben.

(jev/tno/reuters)
 

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