Die Grossbank will offenbar eine neue Tochtergesellschaft in der Schweiz gründen. Wie es im neuesten Quartalsbericht der UBS heisst, prüft sie dies im Zusammenhang mit der Schweizer Gesetzgebung (Too big too fail, TBTF). Die Grösse und die Zusammensetzung dieser neuen UBS-Tochter sei zwar noch nicht klar, heisst es in einem kleinen Abschnitt im neuesten Quartalsbericht der Bank, den die «NZZ» in ihrer heutigen Ausgabe publiziert.

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Aus heutiger Sicht dürften laut UBS aber die Division Retail & Corporate Business, also das hiesige Privat- und Firmenkundengeschäft, sowie der Schweizer Teil des Wealth Managements darin enthalten sind. Der Umbauprozess, der eng mit der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA diskutiert werde, soll etwa Mitte 2015 implementiert werden.

Allerdings könnte der Umbau noch viel weitergehen. Das Finanzportal «Inside Paradeplatz» spricht in einem Artikel von einem Projekt «White Bank», in dessen Rahmen drei eigenständige UBS-Töchter in Zürich, London und New York geplant seien. Diese könnten dann einzeln restrukturiert, heruntergefahren oder verkauft werden. Und auch separate Börsen-Kotierungen wären dann möglich, spekuliert das Portal. Die UBS wollte diesen Artikel allerdings nicht kommentieren.

(awp/tke)