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UBS prüft Berichtswährung in Dollar

UBS
UBS-Gebäude: Die Grossbank überlegt, den Geschäftsbericht künftig in Dollar anstatt Franken auszuweisen. Quelle: Keystone

Dollar statt Franken: Die UBS will bereits in der zweiten Jahreshälfte den Geschäftsabschluss in der wichtigsten Währung der Welt ausweisen.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Die UBS überlegt sich, ihren Geschäftsabschluss künftig nicht mehr in Franken, sondern in US-Dollar auszuweisen. Der Wechsel könnte bereits in der zweiten Jahreshälfte 2018 erfolgen, wie aus dem am Freitag publizierten Geschäftsbericht hervorgeht.

Die UBS begründet eine mögliche Umstellung der Berichtswährung unter anderem mit dem Umbau ihrer Rechtsstruktur und Veränderungen in den Geschäftsaktivitäten. Viele Geschäfte der grössten Schweizer Bank werden in Dollar abgewickelt.

Sollte man sich für einen Wechsel entscheiden, würde auch die Berichtswährung für die UBS-Gruppe und die UBS AG auf Dollar umgestellt. Frühere Perioden würden entsprechend angepasst. Die operative Währung der Londoner Einheit würde von Pfund auf Dollar umgestellt.

Auf die Kapitalquoten und wichtige Ertragsgrössen werde dies keine Auswirkungen haben, schreibt die Bank. Auch andere Schweizer Grosskonzerne weisen ihre Abschlüsse in Dollar aus. Dazu zählen etwa ABB, Novartis und Zurich.

(sda/tdr)

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