Die Grossbank HSBC will über die nächsten drei bis vier Jahre in der Region des Perlflussdeltas in China 4000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Die Bank soll damit im Privatkundengeschäft und im Wealth Management wachsen.

Asien-Pazifik-Chef Peter Wong erläuterte die Planungen in einem Interview in der Zeitung Economic Times aus Hongkong. Das Unternehmen bestätigte anschliessend den Bericht. Die zusätzlichen Stellen würden die Belegschaft im Perlflussdelta demnach von derzeit 13’000 um 30 Prozent erhöhen.

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Weltweiter Schnitt

Die Entwicklung wäre gegenläufig zur Planung der Bank, weltweit rund 50’000 Stellen abzubauen und die jährlichen Kosten um bis zu fünf Milliarden Dollar zu senken. Während HSBC Investitionsbudgets nach Asien verlagert, nimmt sie in unprofitablen Sparten Einschnitte vor.

HSBC will innerhalb von fünf Jahren den Vorsteuergewinn im Perlflussdelta auf eine Milliarde Dollar steigern, von 100 Millionen Dollar im vergangenen Jahr, wird Wong in dem Zeitungsinterview zitiert. Gareth Hewett, HSBC-Sprecher in Hongkong, bestätigte die Aussage.

(bloomberg/ise)