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UBS: Stellenabbau im grossen Stil geplant

Sergio Ermotti setzt den Rotstift an: Bis zu 20 Prozent der UBS-Stellen sollen wegfallen. (Bild: Keystone)

Bei der UBS könnten bis zu 4500 Schweizer Stellen auf der Kippe stehen. Die Bank will durch massive Kürzungen Kosten einsparen.

Veröffentlicht am 13.10.2012

Die grösste Schweizer Bank will sparen. Um die Kosten zu senken, sollen bis zu 10'000 Stellen gestrichen werden. Allein in der Informatikabteilung seien jährliche Einsparungen von mehr als 1 Milliarde geplant. Diese liessen sich nur mit einem Abbau von über 2000 Stellen realisieren, berichtet der «Tagesanzeiger». Von den Kürzungen dürfte rund die Hälfte in der Schweiz anfallen. Zum Teil seien die Listen der entbehrlichen Mitarbeiter bereits erstellt.

Insgesamt könnten bis zu 20 Prozent der weltweiten Stellen zur Disposition stehen, kolportieren UBS-Mitarbeiter im «Tagesanzeiger». Auf die Schweiz heruntergerechnet wären das insgesamt 4500.

Die UBS kommentierte die Gerüchte nicht. Die Bank hat seit Ausbruch der Finanzkrise den Personalbestand um beinahe 20'000 Personen reduziert. Im Sommer 2011 wurde angekündigt,  die jährlichen Kosten um 2 Milliarden senken zu wollen. Im Frühling diesen Jahres wurde dieses Ziel bereits zur Hälfte erreicht, hauptsächlich durch Stellenkürzungen bei der Investmentbank.

(jev)

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