Die UBS zahlt ab nächstem Jahr keine Abgangsentschädigungen mehr. Entlassene Mitarbeitende werden aber bis zu zwölf Monate nach der Kündigung weiterbeschäftigt. Das regelt der neue Sozialplan, der per Anfang Januar 2014 in Kraft tritt.

Der neue Sozialplan gilt für alle Angestellte der UBS, die in der Schweiz arbeiten, inklusive des mittleren Kaders. UBS-Sprecherin Eveline Müller bestätigte eine entsprechende Meldung von «NZZ Online».

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Auch hohe Kader müssen künftig auf Abgangsentschädigungen verzichten. Für das Direktionskader gilt der Sozialplan sinngemäss über die sogenannte COACH-Policy. Dort ist neu ebenfalls geregelt, dass Direktionskader bei Kündigung länger beschäftigt werden, aber keine Abgangsentschädigung mehr erhalten, wie Müller auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Eine Abfindung erhalten künftig einzig noch Mitarbeitende ab 58 Jahren. Diese können das Geld in die Pensionskasse einzahlen – müssen aber nicht. Die Abfindung beträgt maximal 400'000 Franken.

Ausgehandelt wurde der neue Sozialplan mit der bankinternen Arbeitnehmervertretung. Der bisherige Sozialplan läuft Ende 2013 aus.

(sda/vst)