Die irische Zentralbank hat die UBS-Tochter UBS International Life mit 65'000 Euro gebüsst. Die Central Bank of Ireland rügte die mangelnde Umsetzung eines irischen Gesetzes gegen Geldwäsche und terroristische Finanzierung, wie die Zentralbank mitteilte. Die Sanktion gehört zu den ersten, die wegen Paragraph 54 des irischen «Criminal Justice Act» ausgesprochen wurden.

Bei einer Inspektion im Dezember 2010 war Prüfern aufgefallen, dass die UBS-Tochter gegen Vorschriften verstiess. Der Hauptvorwurf war, dass die Mitarbeitenden intern zu spät über die Änderungen der Bestimmungen informiert worden waren, wie UBS-Sprecher Yves Kaufmann der Nachrichtenagentur sda sagte.

Die Bank habe allerdings volle Kooperationsbereitschaft gezeigt und mit Begleichung der Busse sei das Verfahren abgeschlossen, teilte die Zentralbank mit. UBS International Life vertreibt fondsgebundene Lebensversicherungen an Kunden in Europa.

(chb/tno/sda)