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Nachspiel
UBS und CS weiter im Visier der US-Behörden

Finanzdistrikt in London: Hier wurden Zinssätze jahrelang manipuliert. (Bild: Keystone)

Im Zusammenhang mit der Manipulation des Libor-Zinssatzes werden weltweit dreizehn Banken von der National Credit Union Administration verklagt – auch die beiden Schweizer Grossbanken.

Veröffentlicht am 24.09.2013

Die US-Aufsichtsbehörde für die Genossenschaftsbanken verklagt JPMorgan und zwölf weitere Kreditinstitute wegen Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor. Fünf inzwischen pleitegegangenen Genossenschaftsbanken seien wegen der Manipulationen Millionen Dollar an Einnahmen entgangen, teilte die Aufsichtsbehörde National Credit Union Administration mit. «Sie haben weniger Zinseinnahmen erhalten als ihnen zustanden.»

Sprecher der beschuldigten Banken lehnten Stellungnahmen ab oder waren zunächst nicht zu erreichen.

Derzeit wird weltweit gegen zahlreiche Kreditinstitute wegen Beteiligung an der Libor-Manipulation ermittelt. Mehrere Banken mussten hohe Summen zahlen.

Bei den nun beschuldigten Banken handelt es sich neben JPMorgan um Credit Suisse, UBS, die Lloyds-Bank, WestLB, Royal Bank of Scotland, Cooperatieve Centrale Raiffeisen Boerenleenbank, Norinchukin Bank, Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, HBOS, Societe Generale und die Royal Bank of Canada.

(reuters/vst/aho)

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