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UBS und HSBC zahlen für Zinsmanipulation

UBS: Index über drei Jahre manipuliert. Keystone

UBS und HSBC zahlen in einem Vergleich je 14 Millionen Dollar. Sie wollen so Vorwürfe wegen Zinsmanipulationen aus dem Weg räumen. Geklagt hatten Pensionskassen und Gemeinden, die Einbussen erlitten.

Veröffentlicht am 12.07.2017

Die Grossbanken HSBC und UBS zahlen je 14 Millionen Dollar, um eine Zivilklage in den USA beizulegen. Die Banken waren angeklagt, den Marktindex Isdafix zu ihren Gunsten manipuliert zu haben.

Der von UBS und HSBC unterzeichnete Vergleich wurde am Dienstag bei einem New Yorker Gericht eingereicht und muss noch von der Justiz bestätigt werden. Im Zinsmanipulations-Skandal haben sich zehn Banken bereits auf einen Vergleich mit den Klägern geeinigt. Das von den Banken bezahlte Bussgeld beläuft sich nun auf 408,5 Millionen Dollar. UBS und HSBC bestreiten ein Fehlverhalten.

Credit Suisse hat bereits bezahlt

Unter den Banken, die bereits bezahlt haben, ist auch die Schweizer Grossbank Credit Suisse – sie legte für den Vergleich 50 Millionen Dollar auf den Tisch.

Mehrere Pensionskassen und Gemeinden hatten insgesamt 14 Banken verklagt. Sie werfen ihnen vor, zwischen 2009 und 2012 den Marktindex Isdafix zu ihren Gunsten manipuliert zu haben. Von diesem Index hängen Zins-Swaps und strukturierte Derivate im Billionen-Volumen ab. Mit Produkten, die sich am Isdafix orientieren, sichern sich etwa Pensionskassen gegen Risiken ab.

(sda/me/mbü)


 

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