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UBS unter Beschuss: Neue Art der Steuerhinterziehung

Die UBS ist erneut im Ausland unter Druck wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. (Bild: Keystone)

Die Mannheimer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die UBS. Die Grossbank soll noch 2012 beim heimlichen Transfer von Geldern in die Schweiz geholfen haben.

Veröffentlicht am 08.11.2012

Der Verdacht wiegt schwer: Laut einem Artikel in den «Stuttgarter Nachrichten» wird erneut gegen die UBS wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Deutschland ermittelt.

Schon im Mai wurden die Räumlichkeiten der UBS Deutschland durchsucht und mehrere Hunderttausend Datensätze beschlagnahmt. Die Auswertung derselben dauere allerdings noch an.

Die UBS soll deutschen Steuerzahlern dabei geholfen haben, Gelder am Fiskus vorbei in die Schweiz zu transferieren. Das unversteuerte Geld sei über ein internes Verrechnungskonto bei der UBS in die Schweiz gelangt, wo es zur Tilgung von Schweizer Darlehen verwendet worden sein soll.

Damit sei die Staatsanwaltschaft bei diesen neusten Ermittlungen auf eine bisher unbekannte Art der Steuerhinterziehung gestossen. Im Unterschied zu bisherigen Fällen, sind keine Konten in der Schweiz involviert. Nach diesen hatten die deutschen Fahnder bislang vorwiegend gesucht.

Die innovative Art der Beihilfe zur Steuerhinterziehung sei seit 2004 praktiziert worden.

(jev/vst)

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