Die Grossbank UBS hat einen weiteren kleineren Schritt bei der Konzentration im Investmentbanking auf gewisse Kernbereiche vollzogen. Das Geschäft mit ausserbörslich gehandelten Rohstoffderivaten wird an die US-Bank JP Morgan verkauft, wie UBS am Dienstagabend mitteilt.

Ausgenommen sind dabei der Edelmetallbereich und indexbasierte Instrumente. UBS und JP Morgan hätten eine Vereinbarung geschlossen, bei der die Marktrisiken des Portfolios von der US-Bank übernommen würden. In den kommenden Monaten werde man eng mit den Kunden zusammenarbeiten, um die Kontrakte auf JP Morgan umzuschreiben, so die UBS weiter.

Finanzielle Einzelheiten der Transaktion waren von den beiden Banken keine zu erfahren. Der Verkauf ist offenbar ein weiterer Schritt in der Neuausrichtung der Investmentbank-Sparte und der Konzentration auf die Vermögensverwaltung für reiche Kunden und grosse institutionelle Anleger.

UBS-Sprecher Dominique Gerster bestätigte den Deal am Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Weitere Informationen zum Verkauf des Geschäfts mit ausserbörslich gehandelten Rohstoff-Derivaten werde die UBS am Mittwoch mitteilen.

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(tke/sda/awp)