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Umbau
UBS verringert Zentren für Vermögensverwaltung

UBS am Paradeplatz: Viele Änderungen bei der Grossbank. Keystone

Die Schweizer Grossbank baut ihr Geschäft um. Einzelne Kunden sollen künftig zentral von einer Stelle aus bedient werden. Das führt zu einer Reduktion der Buchungszentren und weiteren Änderungen.

Veröffentlicht am 03.07.2017

Die UBS baut ihr Vermögensverwaltungsgeschäft in Europa und Schwellenländern um. Ein und derselbe Kunde werde künftig zentral von einer Stelle aus bedient - egal ob er sein Vermögen im Heimatland lässt oder über die Grenze ins Ausland schafft, wie am Montag aus einem Memo an die Beschäftigten der Grossbank hervorgeht.

Ein UBS-Sprecher bestätigte den Inhalt des Schreibens gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, über das zuvor bereits die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet hatte.

Asien ist ausgenommen

Betroffen sind sowohl Europa als auch Schwellenländer - Asien ist jedoch ausgenommen. Als Teil der Massnahmen verringert die UBS auch die Zahl ihrer Buchungszentren im grenzüberschreitenden Geschäft auf drei von derzeit rund zehn.

Solche Zentren sind künftig die Schweiz, Grossbritannien und die neue UBS Europe SE mit Sitz in Frankfurt. In ihrem jeweiligen Heimatland können Kunden aber weiterhin ihre Gelder buchen.

Diverse Managementänderungen

Das Inlandsgeschäft sämtlicher europäischer Länder werde künftig unter dem Dach der UBS Europe SE angesiedelt. Im Zuge des Umbaus kommt es bei der Bank auch zu diversen Managementänderungen.

(sda/gku)
 

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