Gemäss „Wall Street Journal“ vom Donnerstag will die UBS ihr Investment-Geschäft abspalten. Die Finanzzeitung beruft sich dabei auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Das Investment-Banking solle ausserhalb der Schweiz geführt werden.

Die UBS zieht es dem Bericht zufolge in Erwägung, das Investmentgeschäft in London, New York oder Singapur anzusiedeln, wo es von den lokalen Regulierungsbehörden überwacht werde. Dort unterliege es lediglich der Kontrolle lokaler Aufsichtsbehörden, berichtet die Zeitung am Donnerstag. Die Bank wolle damit auf den Druck der Schweizer Regulierungsstellen reagieren. Bei der UBS war vorerst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Das Investmentbanking-Geschäft hatte der Grossbank während der Finanzkrise Milliarden-Verluste eingebracht. Zuletzt hatte der Geschäftsbereich den Abgang wichtiger Leute zu verkraften gehabt, auch weil sie mit ihren Boni nicht zufrieden gewesen sein sollen.

(cms/laf/awp/sda)