1. Home
  2. Unternehmen
  3. UBS will Anteil an China-Geschäft aufstocken

Banken
UBS will Anteil an China-Geschäft aufstocken

UBS: China will die Kapitalmärkte modernisieren und Kapital anlocken. Keystone

Die UBS will beim chinesischen Wertpapier-Geschäft ausbauen: Insidern zufolge soll sie ihre Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen von 25 auf 49 Prozent aufstocken.

Veröffentlicht am 09.01.2017

Die UBS steht Insidern vor einem Ausbau ihres chinesischen Wertpapier-Geschäfts. Die Schweizer Grossbank will ihre Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen auf 49 Prozent von rund 25 Prozent aufstocken, wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen erklärten. UBS Securities, an der auch vier lokale Partner beteiligt sind, bietet unter anderem Aktien- und Anleihenhandel sowie Anlageberatung an. Die UBS wollte sich dazu nicht äussern.

China erlaubt ausländischen Banken bereits seit 2012, ihre Anteile an Wertpapier-Gemeinschaftsunternehmen auf 49 Prozent von den zuvor maximal erlaubten 33 Prozent zu erhöhen. Dadurch will die Regierung die chinesischen Kapitalmärkte modernisieren und Kapital anlocken. Weil die meisten dieser Joint Ventures klein waren oder Mühe hatten, die Gewinnschwelle zu erreichen, verzichteten ausländische Institute bisher aber darauf, ihre Anteile auszubauen.

Auch Morgan Stanley baut aus

Das «Wall Street Journal» hatte zuerst über die geplante Aufstockung berichtet. Der Zeitung zufolge will die US-Investmentbank Morgan Stanley ihren Anteil an ihrem chinesischen Gemeinschaftsunternehmen ebenfalls auf 49 Prozent erhöhen.

(reuters/cfr/gku)

Anzeige