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Sparmassnahme
UBS will mit einer einzigen Bank ganz Europa bedienen

UBS-Gebäude in Frankfurt: Das könnte die neue Europazentrale sein. Keystone

Das Europageschäft der UBS leidet unter Mittelabflüssen und hohen Kosten. Um diesem Malaise zu begegnen, prüft das Finanzinstitut den Aufbau einer Europa-Bank mit Sitz in Frankfurt.

Veröffentlicht am 18.02.2015

Die UBS will einem Medienbericht zufolge künftig mit einer einzigen Bank-Tochter ganz Europa bedienen. Die Grossbank plane den Aufbau einer auf das Vermögensverwaltungsgeschäft fokussierten Europa-Bank, schreibt das «Handelsblatt» (Donnerstagausgabe) laut Vorabmeldung.

Eine Vorentscheidung für den Standort soll nach Informationen der Zeitung in der kommenden Woche fallen. Die UBS Deutschland AG in Frankfurt gelte als der aussichtsreichste Kandidat; die Gespräche mit der deutschen Finanzaufsicht Bafin seien schon weit gediehen, heisst es in dem Zeitungsbericht weiter. Luxemburg sei ebenfalls noch im Rennen.

Kosten sparen

Die Europa-Bank würde es der UBS ermöglichen, ihre Vollbank-Lizenzen in elf anderen EU-Ländern in Absprache mit den örtlichen Regulatoren sukzessive in den nächsten ein bis zwei Jahren aufzugeben und aus den Tochtergesellschaften reine Niederlassungen zu machen.

Die UBS erhofft sich dem « Handelsblatt» zufolge durch den Schritt «deutliche Kostensenkungen sowie einen Wachstumsschub für das in den vergangenen Jahren immer wieder unter Mittelabflüssen leidende Europageschäft».

(awp/ise)

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