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Schadenersatz
UBS zahlt 358 Millionen Dollar in die USA

UBS in New York: Die Bank will sich auch an künftigen Verlusten der Anleihen beteiligen. (Bild: Keystone)

Der US-Versicherer Assured Guaranty hatte der Schweizer Grossbank vorgeworfen, die Qualität von Hypotheken-Anleihen falsch dargestellt zu haben. Jetzt haben sich die Parteien geeinigt.

Veröffentlicht am 06.05.2013

Die Schweizer Grossbank UBS zahlt dem US-Anleihenversicherer Assured Guaranty für faule Hypotheken-Anleihen mehrere hundert Millionen Dollar Schadenersatz. UBS habe sich zur Zahlung von 358 Millionen Dollar bereiterklärt und werde sich an künftigen Verlusten beteiligen, die im Zusammenhang mit den Hypotheken-Anleihen noch auflaufen, teilte Assured Guaranty mit.

Die finanziellen Folgen der Einigung seien nicht signifikant, da die UBS bereits Rückstellungen gebildet habe, erklärte die Bank.

Klagen gegen weitere Banken

Der Versicherer hatte UBS vor gut einem Jahr in einer Klage vorgeworfen, die Qualität von Krediten falsch dargestellt zu haben, die die Basis für Hypotheken-Anleihen bildeten. Es ging um drei Anleihen aus den Jahren 2006 und 2007 über insgesamt knapp 1,5 Milliarden Dollar. Mit der nun erzielten Einigung seien alle Ansprüche geregelt, erklärte der Versicherer.

Ähnliche Klagen reichte Assured Guaranty unter anderem auch gegen JPMorgan und Credit Suisse ein. Mit der Bank of America und der Deutschen Bank einigte sich der Versicherer bevor es zu einem Gerichtsverfahren kam. Die Deutsche Bank zahlte rund 166 Millionen Dollar.

Die UBS-Aktie, die Ex-Dividende von 0,15 Franken gehandelt wurde, notierte 0,18 Franken oder gut ein Prozent schwächer bei 16,73 Franken.

(vst/rcv/reuters)

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