Die Grossbank UBS hat im zweiten Quartal 2013 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode zugelegt. So wird ein operativer Vorsteuergewinn von rund 1'020 Millionen Franken und ein den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von rund 690 Millionen erwartet. In der Vorjahresperiode betrugen die entsprechenden Werte 951 Millionen bzw. 425 Millionen. Die Tier-1-Ratio auf der Basis von «Basel III» belaufe sich in der Berichtsperiode auf ca. 11,2 Prozent bzw. auf 16,2 Prozent auf einer «phase in»-Basis, teilt die UBS am Montag überraschend vorab mit.

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Im operativen Vorsteuergewinn enthalten sind laut Mitteilung eine Belastung von 865 Millionen Franken für alle Streitfälle sowie weitere, bedeutende Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Finanzanlagen. Rund 700 Millionen seien zu Lasten der Rechnung des Corporate Centre verbucht worden, mit ca. 100 Millionen sei die Rechnung der Einheit Wealth Management betreffend dem Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien belastet worden.

Einigung zu Ramsch-Hypotheken

Im Wealth-Management-Geschäft werde die Grossbank einen Netto-Zufluss neuer Gelder von rund 10,1 Milliarden CHF ausweisen, davon rund 2,7 Milliarden bei Wealth Management Americas. Dem stehe ein Netto-Abfluss von Kundengeldern im Bereich Global Asset Management von 2,0 Milliarden gegenüber, heisst es weiter.

Darüber hinaus hat die UBS laut Mitteilung in den USA mit der Federal Housing Finance Agency (FHFA) eine Grundsatzvereinbarung abschliessen können, die sich auf Forderungen aus Aktivitäten im Bereich hypotekarkredit-gesicherter Wertschrifen (RMBS) in den Jahren 2004 bis 2007 bezieht. Die vollen Kosten dieser Einigung sind laut Mitteilung durch Rückstellungen gedeckt, die im zweiten Quartal 2013 sowie früher geäufnet wurden.

Der vollständige Q2-Abschluss wird am 30. Juli veröffentlicht.

(tke/jev/awp)