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Übernahme beflügelt Barry Callebaut

Produktion von Barry Callebaut: Der Umsatz legt zu.   Barry Callebaut

Barry Callebaut hat dank einer Übernahme in den ersten neun Monaten 2013/14 massiv mehr Schokolade verkauft.

Veröffentlicht am 03.07.2014

Barry Callebaut hat dank er zugekauften Kakaosparte der Singapurer Petra Foods  die Verkaufsmenge um 15,8 Prozent auf 1,3 Millionen Tonnen erhöht. Das trieb den Umsatz in den ersten neun Monaten 2013/14 um 22 Prozent auf 4,3 Milliarden Franken in die Höhe, wie der weltgrösste Schokoladehersteller mitteilt.

In Lokalwährungen betrug der Zuwachs 25,2 Prozent. Den Zukauf ausgeklammert hätte Barry Callebaut mengenmässig 2,4 Prozent mehr Schokolade abgesetzt und der Umsatz wäre um 6,8 Prozent gestiegen.

Barry Callebaut will Margen steigern

Als Wachstumstreiber wirkten die Schwellenmärkte, wo die Verkäufe um nicht weniger als 63 Prozent stiegen. Akquisitionsbereinigt hätte das Plus 18,2 Prozent betragen. Auch die Sparte Gourmet und Spezialitätenprodukte legte um 6,9 Prozent zu.

Im Ausblick nennt der Konzern die vollständige Integration des erworbenen Kakaogeschäfts und die Steigerung der Produktmargen als Prioritäten. Zugleich bereitet die Gruppe die nächste Wachstumsphase vor, indem sie die bestehenden Fabriken ausbaut und weiter in die ganze Organisation investiert.

Verkäufe sollen 7 Prozent pro Jahr zulegen

Bei den mittelfristigen Zielen sieht sich Barry Callebaut auf der Schokoladenseite: Ab der Konsolidierung des zugekauften Kakaogeschäfts sollten die Verkäufe jährlich um 6 bis 8 Prozent steigen und die Ebit-Marge pro Tonne bis 2015/16 wieder auf den Stand vor der Akquisition steigen (256 Franken).

(sda/se)

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