Eine Übernahme hat dem Schraubenhändler Bossard im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis beschert. Das Zuger Unternehmen verdiente unter dem Strich 56 Millionen Franken und damit 28,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Bossard hatte Anfang 2013 die Verbindungstechniksparte der KVT König Gruppe für rund 200 Millionen Franken übernommen. Der zugekaufte Geschäftsbereich scheint rentabel zu sein – auch beim Betriebsgewinn setzte der Konzern eine neue Bestmarke: Der EBIT legte um 44,3 Prozent auf 69,8 Millionen Franken zu, wie Bossard am Donnerstag mitteilte.

Bossard optimistisch

Damit wuchs der Gewinn stärker als der Umsatz. Dieser stieg 2013 um rund ein Viertel auf 609,7 Millionen Franken, wie das Unternehmen bereits am 19. Februar bekanntgegeben hatte. Ohne die KVT-Übernahme wären die Erlöse allerdings leicht geschrumpft.

Für die Zukunft gibt sich Bossard verhalten optimistisch, vor allem weil sich die Konjunktur in Europa – dem wichtigsten Absatzmarkt des Konzerns – langsam erholt. «Wir gehen von einer wenig steilen, aber dennoch kontinuierlichen Aufwärtsbewegung aus», liess sich Konzernchef David Dean im Communiqué zitieren.

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(awp/me/sim)