Übernahmen haben das Geschäft des Hörgeräteherstellers Sonova angekurbelt. Der Umsatz wuchs im Geschäftsjahr 2016/17 dank des Zukaufs der Handelsfirma Audionova und weiterer Akquisitionen um 15,6 Prozent auf 2,4 Milliarden Franken, wie der Weltmarktführer am Dienstag mitteilte. Das organische Wachstum betrug 4,3 Prozent.

Der ausgewiesene Bruttogewinn erreichte 1,651 Milliarden Franken. Das entspricht einem Anstieg um 20 Prozent. Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 1,188 Milliarden Franken. Darin enthalten sind Einmalkosten von 18,4 Millionen Franken im Zusammenhang mit der Akquisition von AudioNova.

Transformation

Mit der Übernahme von AudioNova habe Sonova einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Transformation der Gruppe hin zu einem vollständig integrierten Geschäftsmodell erreicht, lässt sich Sonova-Chef Lukas Braunschweiler in der Medienmitteilung zitieren.

Beim Reingewinn legte der Konzern gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 356,2 Millionen Franken zu. Ende des Geschäftsjahres beschäftigte Sonova 14'089 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das waren 3195 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist in erster Linie auf die Übernahme von AudioNova zurückzuführen.

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Wachstum von 10 bis 12 Prozent

Für das Geschäftsjahr 2017/18 erwartet der Konzern nach eigenen Angaben ein solides Umsatz- und Gewinnwachstum. Beim Gesamtumsatz sei mit einem Wachstum von 10 bis 12 Prozent in Lokalwährungen zu rechnen. Das Betriebsergebnis (EBITA) dürfte unter Ausschluss der Einmalkosten im Zusammenhang mit AudioNova um 10 bis 14 Prozent ansteigen.

(reuters/sda/cfr/me)