Die Fluglinie Air Berlin schliesst wegen der Ukraine-Krise Kapazitätskürzungen im zweiten Halbjahr nicht aus. «Wir haben eine Nachfrageschwäche aus den russischen und ukrainischen Märkten, und die Märkte waren für unsere Langstreckenverbindung aus Berlin und Düsseldorf heraus wichtig», sagte Air-Berlin-Finanzchef Ulf Hüttmeyer.

Auch Ärger mit der WM

Da auch der Start ins dritte Quartal mit der Fussball-Weltmeisterschaft nicht zufriedenstellend gewesen sei, werde geprüft, das Angebot an Sitzplätzen im zweiten Halbjahr leicht zurückzufahren. «Ursprünglich hatten wir geplant, die Kapazitäten unverändert zu lassen. Wir müssen hier vorsichtig arbeiten.» In der ersten Jahreshälfte wurde das Angebot um 3,7 Prozent auf 18,9 Millionen Sitzplätze hochgefahren.

(reuters/chb)