Die CPH Chemie + Papier Holding (CPH) hat im ersten Semester 2015 einen im Jahresvergleich 18 Prozent tieferen Umsatz von 199,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Umsatzabnahme sei vor allem auf den schwächeren Euro und tieferer Papierpreise zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) fiel auf -0,7 Millionen Franken (Vorjahr: 26,7 Millionen), was einer Marge von -0,4 Prozent entspricht. Beim Betriebsergebnis (Ebit) wurde ein Verlust von 18,5 Millionen Franken geschrieben, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 9,3 Millionen resultiert hatte. Und unter dem Strich ergab sich ein Verlust von 28,7 Millionen (Vorjahr: +7,8 Millionen).

Negatives Jahresergebnis erwartet

Für das Gesamtjahr rechnet CPH nach wie vor mit einem tieferen Umsatz als im Vorjahr und einem negativem Betriebsergebnis. Mittelfristig werde die Gruppe «wieder in die Gewinnzone vorstossen», lässt sich CPH-CEO Peter Schildknecht in der Medienmitteilung zitieren.

Zudem solle weiter die Strategie forciert werden, ausserhalb des Papierbereichs im Ausland zu expandieren, um «die lokalen Märkte mit hohen Wachstumsraten noch besser zu erschliessen und die heutige hohe Währungsabhängigkeit zu reduzieren», so der CEO weiter.

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(awp/ise/me)