Der Industriekonzern OC Oerlikon hat für das erste Quartal 2013 einen leichten Anstieg beim Bestellungseingang präsentiert, beim Umsatz jedoch einen Rückgang verbucht. Der Umsatz bei den weitergeführten Geschäften sank um 2 Prozent auf 723 Millionen Franken, wie Oerlikon mitteilte.

Der Auftragseingang verbesserte sich um 1 Prozent auf 763 Millionen Franken. Der Auftragsbestand per Ende März verringerte sich gegenüber Ende 2012 jedoch um 7 Prozent auf 894 Millionen Franken.

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Der Ebit ohne Einmaleffekte ging um 12 Prozent auf 85 Millionen Franken zurück, entsprechend einer Marge von 11,8 Prozent (Vorjahr 13,1 Prozent).

Die vorgelegten Zahlen sind um den im Vorjahresquartal erzielten Gewinn aus dem Verkauf des Werkgeländes in Arbon von 39 Millionen Franken bereinigt. Auch die im Dezember 2012 verkauften Bereiche Natural Fibers und Textile Components sind in den ausgewiesenen Zahlen nicht enthalten.

Textile mit starkem Umsatzanstieg

Mit dem Quartalsausweis hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 695 Millionen Franken, für den Auftragseingang bei 706 Millionen und für den Ebit bei 81 Millionen.

Das Segment Textile habe einen starken Umsatzanstieg um 13 Prozent verzeichnet, der den Rückgang in anderen Bereichen ausgleichen konnte. So war Drive Systems um 16 Prozent rückläufig. Hier sei die geringere Nachfrage im nordamerikanischen Energiesektor ausschlaggebend gewesen.

Der bisher gegebene Ausblick wurde bestätigt. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen gegenüber dem Vorjahresniveau weitgehend unveränderten Bestellungseingang und Umsatz. Die operative Profitabilität wird auf Vorjahresniveau erwartet. Diese werde jedoch durch die Devestitionen im Segment Textile zeitweise belastet. Voraussetzung sei jedoch der erfolgreiche Abschluss des Verkaufs der Geschäftseinheiten Natural Fibers und Textile Components, der im zweiten Quartal 2013 erfolgen soll.

(chb/tno/awp)