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Gegenwind
Umsatzrückgang bei Swisscom

Umsatzrückgang bei Swisscom
Operation Management Center der Swisscom: Ein starker Umsatzrückgang im ersten Quartal. (Bild: Keystone)

Beim Telekomunternehmen drücken tiefere Preise auf Umsatz und Gewinn. Mit den Zahlen sind die Erwartungen des Marktes verfehlt worden.

Swisscom hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013 einen um 2,4 Prozent tieferen Umsatz von 2'734 Millionen Franken erzielt. Der Ebitda fiel um 6,1 Prozent auf 1'031 Millionen Franken und der Ebit um 12,5 Prozent auf 540 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein um 12,4 Prozent niedrigerer Reingewinn von 390 Millionen Franken, wie der Telekomkonzern mitteilte. Der Reingewinn nach Minderheiten beträgt 388 Millionen Franken und ist damit um 12,2 Prozent zurück gegangen. Begründet wird das tiefere Ergebnis primär mit der Preiserosion sowie mit saisonalen Effekten, die die Erfolgszahlen belasteten.

Mit den Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen verfehlt. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatz von durchschnittlich (AWP-Konsens) 2'794 Millionen Franken gerechnet. Der Ebitda schätzten sie auf 1'085 Millionen und der Ebit auf 597 Millionen Franken. Beim Reingewinn nach Minderheiten rechneten die Marktexperten mit 423 Millionen Franken.

Der Nettoumsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb sank um 5,9 Prozent auf 398 Millionen EUR. Der Umsatz von Swisscom ohne Fastweb reduzierte sich um 1,8 Prozent auf 2'041 Millionen Franken.

Zusammen mit der Publikation des Quartalsabschlusses bekräftigt die Gruppe ihren Ausblick für das Gesamtjahr. So rechnet Swisscom im 2013 weiterhin mit einem Nettoumsatz von 11,3 Milliarden Franken bei einem Wechselkurs von 1,23 Franken pro Euro. Der Ebitdea wird ebenfalls unverändert auf mindestens 4,25 Milliarden Franken erwartet.

Bei Erreichen der Ziele für 2013 plant Swisscom weiterhin, der Generalversammlung 2014 eine unveränderte Dividende von 22 Franken pro Aktie zu beantragen.Die Investitionen für das laufende Geschäftsjahr werden nach wie vor bei 2,4 Milliarden Franken gesehen.

(tke/aho/awp)

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