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Umsatzwachstum und Gewinneinbruch bei Implenia

Implenia hatte mit einer schwierigen Margensituation zu kämpfen. (Bild: Keystone)

Hoher Preisdruck macht es dem Baukonzern Implenia schwer: Trotz eines leicht höheren Umsatzes schrumpfte der Gewinn um 66 Prozent.

Veröffentlicht am 01.09.2011

Der Baukonzern Implenia hat im ersten Halbjahr 2011 seinen Umsatz bei 1,08 Milliarden Franken leicht über der Vorjahresperiode halten können. Wegen dem unbefriedigenden Geschäftsgang in der Sparte Bau Infra brach der Reingewinn aber um 66 Prozent auf 4,2 Millionen Franken ein.

Das Resultat wurde neben Bau Infra auch von den Finanzierungskosten für eine 200-Millionen-Anleihe gedrückt, welche im ersten Halbjahr erstmals voll zu Buche schlugen, wie der grösste Schweizer Baukonzern am Donnerstag mitteilte.

Schwierige Margensituation bei Bau Infra

Bau Infra habe nach wie vor mit einer schwierigen Margensituation aufgrund des hohen Preisdrucks zu kämpfen. Nach Implenia-Angaben akzentuierte sich das besonders in den Hochbauzentren Zürich und Basel. Auf diesen Märkten sei kaum mehr profitabel zu arbeiten. Geeignete Massnahmen seien eingeleitet.

Die anderen beiden Konzernsparten Real Estate und Industrial Construction übertrafen die Vorjahresergebnisse. Dabei wartete Real Estate mit einem Rekordergebnis auf, Industrial Construction zeigte sich im Tunneling stark.

Der Auftragsbestand ging wegen auslaufender Grossprojekte unter anderem in der Sparte Industriebau um 15 Prozent zurück. Mit knapp über 3 Milliarden Franken sieht sich Implenia aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

(laf/rcv/sda)

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