Noch immer gibt es laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) rund 45'000 belastete Standorte. Erst 500 bis 600 Altlasten konnten landesweit saniert werden, wie Abteilungschef Boden, Christoph Wenger, bestätigt. Verzögerungen gibt es unter anderem etwa bei der SBB. Der Bahnkonzern wollte die Umweltsünden auf seinen Grundstücken eigentlich bis Ende 2009 saniert haben. Nun nennt er als neuen Termin für den Abschluss das Jahr 2015.
 
Teurer als bisher erwartet fallen in der ganzen Schweiz auch die Sanierungskosten aus. Offenbar hatte man lange unterschätzt, wie viel Geld die Sanierung von militärischen Kugelfängen verschlingt. Total geht das BAFU nun von landesweiten Gesamtkosten «über fünf Millionen Franken aus».

(laf)