Den letzten Zug machten die Österreicher, als der König schon schachmatt war. Gratian Anda, Chef der Familienholding Ihag, durfte Anfang Juni aus der Zeitung erfahren, wer der neue Chef von Unaxis werden sollte: Thomas Limberger. Der 38-jährige Deutsche würde ab August als CEO und Verwaltungsratsdelegierter beim Technologiekonzern wirken.

Mit Limberger outete sich just jener Mann als Vertrauter der Österreicher, der 2004 als junger Hoffnungsträger den Unaxis-VR ergänzt hatte – als Reaktion auf die Kritik am überalterten Gremium, die nicht zuletzt von der Ihag selber kam. Dass Limberger die Beteiligungsgesellschaft Victory und ihre Bannerträger Mirko Kovats und Ronny Pecik bereits gut kannte und – mehr noch – dass er es war, der ihnen im Herbst 2004 den Zugang zu Unaxis öffnete, dürfte einen bitteren Nachgeschmack bei den einstigen Unaxis-Besitzern hinterlassen haben: Limberger ist das trojanische Pferd im Innern des belagerten Unternehmens.

Der Kampf um Unaxis zeigt bis zuletzt Züge eines antiken Dramas. Grob lässt sich diese Geschichte in fünf Phasen einteilen. Fünf Akte einer durch subtile Taktik gekennzeichneten Industrieübernahme.

1. Akt: St. Gallen, Schweizer Verband der Raiffeisenbanken, Mai 2003

Ihren Anfang nahm die ungewöhnliche Geschichte an einem ungewöhnlichen Ort: in der Zentralbank der Raiffeisen-Gruppe in St. Gallen. Dort führte ein dynamischer Banker als Departementsleiter das Zepter: der 47-jährige Schweizer Felice De Grandi. Er war lange bei der UBS tätig gewesen und hatte 1997 zur Raiffeisen-Gruppe gewechselt, zunächst als Chef von Handel und Risikomanagement.

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Im Mai 2003 erreichte ihn eine Anfrage einer österreichischen Firma namens Victory Industriebeteiligungen. Diese suchte nach einem ausländischen Finanzierungspartner beim Kauf von 19 Prozent der Aktien des Linzer Technologiekonzerns VA-Tech. Victory steht unter der Führung von zwei Investoren namens Mirko Kovats und Ronny Pecik. Wegen möglicher politischer Implikationen wollte das Duo den Deal nicht mit österreichischen Banken machen.

De Grandi, ein hochintelligenter Finanzspezialist mit gutem Bauchgefühl, sah für die eher träge Retail-Bank die Chance, einen lukrativen Deal an Land zu ziehen. Dies umso mehr, als Victory für die geplante Finanzierung wasserdichte Sicherheiten bieten konnte. Zudem kannte De Grandi einen der beiden Investoren gut: Ronny Pecik war dem Banker als geschätzter Private-Banking-Kunde bekannt.

So sorgte die Raiffeisenbank St. Gallen auch bald mit einem ungewöhnlichen Deal für Aufsehen: 55 Millionen Euro zahlte Victory für den Kauf der VA-Tech-Aktien; 40 Millionen davon steuerte die sonst eher als Hypothekarbank für Kleinkunden bekannte Raiffeisenbank St. Gallen bei. Dies mit Zustimmung von Pierin Vincenz, dem Chef der Schweizer Raiffeisen-Gruppe.

Die Investition von Dutzenden Millionen in einen M&A-Deal im Ausland sollte sich für die Raiffeisen-Banker als lukrativ erweisen: Im November 2004 verkauften Kovats und Pecik ihre 2,36 Millionen VA-Tech-Aktien zum doppelten Preis an die deutsche Siemens. 141 Millionen Euro bekamen die smarten Investoren. Pünktlich zahlten Kovats und Pecik den St. Gallern ihr Geld zurück – ein für alle Beteiligten gelungenes Geschäft.

Zu diesem Zeitpunkt war De Grandi bereits nicht mehr bei der Bank. Im März 2004 hatte er die Raiffeisenkasse wegen «verschiedener Meinungen zur strategischen Ausrichtung» verlassen. Erfolglos hatte er seine Chefs davon zu überzeugen versucht, die Raiffeisenbank künftig noch vermehrt auf Finanzdeals auszurichten. Doch die Führung wollte den vorsichtigen Kurs beibehalten und fand an diesen Ansichten keinen Gefallen. Als unterschiedliche Einschätzungen über die Rolle des neuen Bankpartners Vontobel hinzukamen, trennte man sich.

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De Grandi machte sich selbstständig und beteiligte sich persönlich bei Victory. Der smarte Finanzspezialist sollte fortan mit seinem umfassenden Finanz-Know-how zum «Mastermind» des späteren Unaxis-Deals werden. Eine Übernahme, die als erste in der Schweiz praktisch vollständig über Optionen finanziert wurde.

Noch eine andere wichtige Figur trat im Umfeld des VA-Tech-Verkaufs erstmals in Erscheinung: Thomas Limberger. Dieser war zu jenem Zeitpunkt Chef von General Electric (GE) Europe. GE Europe zeigte sich 2004 ebenfalls an VA-Tech interessiert. Limberger entwickelte durch diese geschäftliche Beziehung enge Kontakte zu Kovats und Pecik. Zwar bekam Siemens den Zuschlag für VA-Tech. Doch die nächste Rolle für Limberger sollte nicht lange auf sich warten lassen.

2. Akt: Zürich, Sitz der Familienholding Ihag, Oktober 2004

Im obersten Stock des Bleicherwegs 18 in Zürich studierten Ihag-Präsident Gratian Anda, Ihag-Geschäftsleiter Bernhard Müller und Ihag-Verwaltungsrat Dieter Spälti die Kurstabellen der Unaxis. Was sie sahen, dürfte ihnen eigentlich keine Freude gemacht haben: Der Kurs der Unaxis-Aktie war Mitte Oktober auf unter 100 Franken gesunken. Wenige Monate zuvor hatte der Preis noch das Doppelte betragen. Die Ihag Holding, in der die Familie Anda-Bührle ihre Beteiligungen bündelt, war mit 21 Prozent grösster Aktionär von Unaxis.

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Am Kurssturz war Anda teilweise selber schuld: Im April 2004 hatte die Ihag Holding über die US-Investment-Bank Goldman Sachs 575 000 Unaxis-Aktien auf den Markt geworfen, rund drei Prozent der Papiere des Unternehmens.

Gepusht worden war der Verkauf von Dieter Spälti, der laut Insidern sogar noch mehr Aktien verkaufen wollte. Doch die Familienmitglieder wehrten sich dagegen. Schliesslich hatte die Familie die Gruppe, die bis 2000 noch Oerlikon-Bührle hiess und danach in Unaxis unbenannt wurde, in drei Generationen aufgebaut. Doch Spälti dachte als Portfoliomanager und sah im April 2004 beim Kurs von 175 Franken pro Aktie eine lukrative Chance, das durch den Unaxis-Klumpen geprägte Familienvermögen etwas zu diversifizieren.

Im Herbst 2004 sah aber alles anders aus. Der unter den wahren Wert von Unaxis gesunkene Kurs gab zu denken. Anda, Müller und Spälti witterten eine Chance: Bei diesen Kursen liesse sich vielleicht der ganze Konzern günstig übernehmen. Die Ihag könnte die Mehrheit erwerben und die Firma dann von der Börse nehmen. Going-private nennt man dies im Finanzjargon.

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Pikanterweise bezogen sich die Gedankenspiele der Ihag-Chefs nicht nur auf einen späteren Unaxis-Verkauf an einen Dritten, sondern auch auf die Zerschlagung des Konglomerats, also eine Abtrennung und den Verkauf einzelner Firmenteile – exakt die gleichen Pläne, wie man sie heute von den Österreichern befürchtet.

Doch Anda verhielt sich zögerlich. Der Plan, sollte er erfolgreich sein, brauchte Zeit und persönlichen Einsatz. Abschreckend wirkten die vielen Probleme eines Going-private, vor allem rechtlicher oder regulatorischer Art. Gratian Anda forcierte die Sache nicht. Diese Passivität sollte sich als fatal herausstellen. Denn ohne Wissen der Ihag begannen sich andere für die Beute zu interessieren, Jäger, die schneller, schlauer und entscheidungsfreudiger waren: die Victory-Chefs.

3. Akt: Pfäffikon SZ, Konzernzentrale der Unaxis, Oktober 2004

Am Sitz der Unaxis brüteten Verwaltungsratspräsident Willy Kissling und CEO Heinz Kundert über einem Problem: Ihr Geschäft war zu stark verzettelt. Die Börsen honorierten den losen Zusammenhang vieler Firmenteile unter dem Dach der Unaxis nicht. Ein Verkauf von Firmenteilen sollte die Fokussierung verbessern. Im Vordergrund stand ein Verkauf der Display-Sparte.

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Kissling und Kundert waren mit der Aufgabe betraut, Käufer für diese Sparte zu finden. Kissling machte einen Vorschlag: Die österreichische Victory wäre vielleicht interessiert. Den Tipp, sich mit Victory in Verbindung zu setzen, hatte er von einem seiner Verwaltungsräte bekommen: Thomas Limberger war es, der Unaxis ans Herz legte, auf die Österreicher zuzugehen. Schliesslich kannte er Kovats und Pecik vom Übernahmekampf um VA-Tech her und hatte einen guten Eindruck von den beiden bekommen.

Wenige Tage später landete der Privatjet der Victory-Chefs auf dem Flughafen Zürich. An Bord: Mirko Kovats, Ronny Pecik und Felice De Grandi. Per Limousine fuhren sie nach Päffikon, wo sie von Kissling und Kundert empfangen wurden. Danach ging es nach Trübbach zur kurzen Betriebsbesichtigung. Kovats zeigte sich begeistert von den schönen Maschinen und hatte Freude an der Mechanik. Man witzelte und war gut drauf. Danach ging es per Privatjet zurück nach Wien.

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Was die drei anschliessend besprachen, war wenig schmeichelhaft für die Gastgeber aus Pfäffikon. Kovats, Pecik und De Grandi fragten sich nach dem Besuch der Display-Sparte, ob statt dieses Teils nicht eher die ganze Unaxis übernommen werden sollte. Grund dafür war das nach ihrer Einschätzung unfähige und bremsende Unaxis-Management, durch dessen Abgang sich der Wert des Unternehmens vervielfachen liesse.

Dabei stützten sich die Victory-Leute aber auf recht oberflächliche Eindrücke. Bis heute hat eine Due Diligence, also die Prüfung des Unternehmens auf Herz und Nieren, nicht stattgefunden.

Doch nun schlug die Stunde von Felice De Grandi. Man beschloss, nicht Aktien, sondern Optionen von Unaxis zu kaufen. Das Risiko war damit begrenzt, und Victory hoffte auf die übliche Hebelwirkung bei der zu erwartenden Kurssteigerung. Angesichts der offensichtlichen Unterbewertung von Unaxis – eine Einschätzung, zu der fast gleichzeitig auch die Ihag Holding gekommen war – würden die Optionen für gehörig Reibach sorgen, auch dann, wenn man bei Unaxis nicht eine Mehrheit anstreben könnte. Mehrere Millionen investierte Victory in kurzer Zeit in Optionen. «Das braucht etwas Mut und Selbstvertrauen», sagt De Grandi. Wichtig sei gewesen, dass man sich damit auf einem fixierten Niveau habe Aktien sichern können: «Die Sache war planbar, das Risiko berechenbar. Mehr als die Optionenprämie konnten wir nicht verlieren», so De Grandi.

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Effekt des allseits gestiegenen Interesses an Unaxis: Der Kurs begann zu steigen. In wenigen Wochen erhöhte sich der Preis auf 150 Franken.

Bei der Ihag Holding stieg die Nervosität: Das angepeilte Going-private wurde durch die Kurssteigerungen immer teurer und schliesslich unbezahlbar. Die Ihag schien wie gelähmt. Wie das Kaninchen vor der Schlange sah Gratian Anda dem Kursanstieg zu. Jetzt wäre der Zeitpunkt gewesen, das Tempo des Going-private zu forcieren. Hätte er Victory Contra bieten wollen, hätte Anda selber damit beginnen müssen, Prozentchen für Prozentchen von Unaxis zuzukaufen. Zu diesem Entscheid mochte sich der Clanchef nicht durchringen. Schliesslich hatte die Familie vor vielen Jahren festgelegt, dass eine Mehrheit an Unaxis kein strategisches Ziel sei. Doch etwas übersah Anda: Das Ziel, mit einer Minderheit bei Unaxis den Takt anzugeben, war ab Ende 2004 ebenfalls obsolet. Denn die Ruhe war nachhaltig gestört.
Anda war nicht in der Lage, auf die sich damals rasch verändernde Situation zu reagieren. Fortan sollten die Österreicher den Takt bestimmen, die Strategien der Ihag spielten keine Rolle mehr. Der Clanchef hatte das Heft aus der Hand gegeben.

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4. Akt: Kongresszentrum Luzern, Generalversammlung der Unaxis, April 2005

An der Generalversammlung der Unaxis vom 26. April kam es zum Seilziehen zwischen der Ihag und Victory. Vorangegangen war ein monatelanges Geplänkel in der Presse. Zunächst belächelte man die Österreicher, doch schon bald wurde klar: Victory peilte die Beherrschung von Unaxis an. Prozent für Prozent wurde zugekauft, meist weiter über Optionen. Kurz vor der GV meldete Victory eine Beteiligung von 34 Prozent und einen zugelassenen Stimmenanteil von 16,4 Prozent.

Die Ihag war dennoch guter Dinge. Denn der Verwaltungsrat der Unaxis stand auf ihrer Seite. Schliesslich hatte man sich in der Presse als verantwortungsbewusster Aktionär positioniert. Anda selber hatte gegenüber der «NZZ am Sonntag» seine Loyalität mit Unaxis ausdrücklich betont: «Die Familie bleibt Aktionärin.» Die Österreicher indes galten nach wie vor als Spekulanten mit dubiosen Absichten.

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Wie eine Front sass der Verwaltungsrat von Unaxis im Saal, bereit, die Ihag im Kampf gegen Victory zu unterstützen – mit einer Ausnahme. Es gab eine auffallende Lücke: Thomas Limberger fehlte im Kreis der Verwaltungsräte. Er hatte sich krankheitsbedingt abgemeldet. So musste er nicht auf dem Podest sitzen, als Kovats zum Rundumschlag gegen die Unaxis-Oberen ausholte. «Ich bin fassungslos, dass der Verwaltungsrat überhaupt noch wagt, hier aufzutreten.» Und Kovats gab noch einen drauf: «Das hilflose Gestammel interessiert mich nicht.»

Genützt hat die Verbalattacke zunächst wenig: Victory schaffte es nicht, ihre Ziele durchzubringen. Ihr Stimmenanteil reichte nicht, und die unabhängigen Aktionäre stimmten meist in Sinne des Unaxis-Verwaltungsrats.

Doch die Schlacht war von Anda nur vordergründig gewonnen. Victory blieb strikt auf Kurs und kaufte nach der GV in aller Ruhe am Markt einfach weiter zu.

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Lange könne das nicht gut gehen, glaubten Beobachter. Victory, zum hohen Teil fremdfinanziert, werde bald das Geld ausgehen. In Wien konterte man mit einer Liste prominenter Investoren, auf der unter anderem Leute wie Ex-Rennfahrer Niki Lauda, Immobilientycoon Georg Stumpf oder Holz-Erbin Marina Egger fungierte. Victory ging aufs Ganze, nur wollten das viele nicht glauben.

Anfang Mai besass Victory bereits 43 Prozent von Unaxis. Wenn das so weitergehen sollte, würden die Österreicher bald die Mehrheit besitzen. Für Gratian Anda ein Schreckensszenario: Sein Paket wäre dann nicht mehr als ein Klumpen im Portfolio, das Sagen hätten aber andere.

In den Räumlichkeiten der Ihag jagte ein Meeting das nächste. Die Situation war schwierig, schliesslich hatte die Ihag hinter den Kulissen alles getan, Kovats und Pecik als Spekulanten hinzustellen. An diese Männer zu verkaufen, wäre nur mit einem Gesichtsverlust möglich gewesen. Andererseits: Um selber aktiv in den Übernahmekampf zu steigen, war es zu spät. Diese Chance hatte Anda verpasst, Zukäufe am Markt wären jetzt sehr teuer geworden. Gegen solche Pläne wehrte sich auch Ihag-Verwaltungsrat Spälti. Ihm galten Erhaltung und Vermehrung des Familienvermögens als wichtigste Priorität. Schliesslich zog der Bührle-Clan das Geld dem guten Ruf vor: Am 23. Mai verfasste die Ihag Holding eine dürre, zwölfzeilige Mitteilung und verkündete, man habe an Victory verkauft. Bei Unaxis war man verwundert – mehr noch: verärgert. Verwaltungsrat und Konzernleitung hatten sich für die Ihag in die Bresche geworfen und wurden nun im Regen stehen gelassen. Die Unaxis-Oberen hatten aufs falsche Pferd gesetzt. Dies dürften sie bald mit dem Jobverlust büssen.

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5. Akt: Wien, Sitz der Beteiligungs-gesellschaft Victory, Juni 2005

Am Samstag, 4. Juni, gab Victory via «Finanz und Wirtschaft» bekannt, Thomas Limberger werde neuer CEO und Delegierter des Verwaltungsrats. Limberger, im Frühling 2004 für den VR portiert, ist der Einzige der alten Unaxis-Crew, der im Boot bleibt. «Der Verwaltungsrat hat entschieden, geschlossen zurückzutreten», so Noch-Präsident Markus Rauh.

Den Moment der Lancierung ihres Vertrauten Limberger benutzte Victory für eine süffisante Inszenierung ihres Sieges: Erstmals wurde vorgerechnet, wie man den Wert der Unaxis einschätzt. Rund 700 Millionen an flüssigen Mitteln, rund 700 Millionen durch den Verkauf der Halbleitersparte, Devestitionen aus dem Verkauf von Inficon und Pilatus von 100 Millionen und Steuergutschriften von 250 Millionen, das ergibt über 1,7 Milliarden. 1,2 Milliarden hatte Victory für die Übernahme bezahlt. «Unter diesem Aspekt ist Unaxis für Victory ein Schnäppchen», kommentierte die «Finanz und Wirtschaft». Es ergebe sich ein Preis von 280 Franken pro Aktie – eine Stichelei in Richtung der Ihag Holding, die ihre Aktien für knapp 200 Franken pro Stück verkauft hatte.

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Ob Victory ihre ambitiösen Ziele aber industriell wird umsetzen können, bleibt abzuwarten. Der Einstieg bei Unaxis war teuer. Doch wenn ihr Industrie-Know-how nur annähernd so gut ist wie ihr Finanz-Know-how, könnte die Rechnung aufgehen. Victory ist mit allen Wassern gewaschen – unterschätzen wird die Österreicher in Zukunft wohl keiner mehr.