Der weltgrösste Vermögensverwalter BlackRock hat im zweiten Quartal dank steigender Gebühreneinnahmen unerwartet viel Geld verdient. Der Gewinn stieg um 43 Prozent auf 619 Millionen Dollar, teilte der Finanzkonzern mit.

Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 3,00 Dollar über den Erwartungen der Analysten von 2,88 Dollar. BlackRock verwaltet per Ende Juni ein Vermögen von 3,659 Billionen Dollar - 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das bescherte dem Konzern höhere Einnahmen aus Gebühren und schützte ihn vor den Folgen des schwankenden Handels an den Finanzmärkten, die seit Monaten empfindlich auf die Euro-Schuldenkrise reagieren.

Besonders gut liefen die Geschäfte mit börsennotierten Indexfonds (ETFs). Hier verzeichnete BlackRock für seine Plattform iShares einen Zufluss von 11,6 Milliarden Dollar. ETFs, die Indizes ohne viel Aufwand eins zu eins abbilden, zählen mit zu den günstigsten Produkten für Anleger, werfen für die Betreiber aber trotzdem ordentliche Renditen ab. Blackrock hatte seine ETF-Palette zuletzt kontinuierlich ausgebaut.

(rcv/laf/awp)

Anzeige