Die italienische Bank Unicredit erwägt Insidern zufolge eine Kapitalerhöhung im Volumen von 10 bis 13 Milliarden Euro. Die grösste Bank des Landes wolle damit ihre Kapitalbasis stärken, sagten vier mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Der neue Chef des Instituts, Jean Pierre Mustier, hat bereits mit Anteilsverkäufen Geld in die Kassen seines Hauses gebracht, um die Kapitalerhöhung möglichst gering zu halten. Zudem ist laut Insidern noch der Verkauf der Vermögensverwaltung in der heissen Phase. Unicredit erhofft sich dadurch Einnahmen von mindestens 3 Milliarden Euro.

(sda/cfr)