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Übernahme
Unilever ist scharf auf Rasierer-Startup

Unilever: Kauft Rasierer-Start-up Dollar Shave Club.Keystone

Der Konsumgüterkonzern Unilever hofft auf ein einträgliches Geschäft mit Rasierern. Die Holländer kaufen das Startup Dollar Shave Club auf.

Veröffentlicht am 20.07.2016

Der Konsumgüterspezialist Unilever steigt in das Geschäft mit Rasierern ein. Wie der britisch-niederländische Konzern mitteilte, kauft er das Rasierer-Start-up Dollar Shave Club aus Kalifornien. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden hiess es.

Nach Informationen des «Wall Street Journal» fliessen für das 2012 gegründete Start-up, das in diesem Jahr einen Umsatz von gut 200 Millionen US-Dollar anpeilt, eine Milliarde US-Dollar. Dollar Shave Club vertreibt Rasierklingen und Pflegeprodukte im Abo.

Aufgeteilter Markt

Der Rasierermarkt ist in der Hand weniger Spieler. Führend ist hier der US-Konzern Procter & Gamble mit seiner Marke Gillette. Allerdings wird das Geschäft mit Männerpflege immer interessanter. Unilever beispielsweise stellt bereits Duschgels, Deodorants oder Aftershaves der Marke Axe her. Der deutsche Konkurrent Beiersdorf bietet vergleichbares mit Nivea Men an. Die Hamburger wagten sich auch bereits auf das Feld der Rasierer vor, allerdings bislang nur für Damen.

(awp/chb/ama)

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