Der Nettogewinn Unilevers stieg im abgelaufenen zweiten Quartal um gut ein Fünftel auf 3,3 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Knorr-Fertigsuppen und Dove-Seife mitteilte.

Der Umsatz legte allerdings mit bereinigt drei Prozent nicht ganz so stark zu wie vorhergesagt. «Unsere Ergebnisse zeigen einen substanziellen Fortschritt bei der Ertragskraft trotz des volatilen weltweiten Geschäftsumfelds», sagte Unilever-Chef Paul Polman.

Prognose angehoben

Seine Prognose für die Gewinnmarge im Gesamtjahr hob das britisch-niederländische Unternehmen an. Diese Kennziffer steht nach der abgewehrten Fusion bei Investoren verstärkt unter Beobachtung. Unilever hatte sich einen Umbau verordnet und will damit beweisen, dass es auch allein bestehen kann.

(sda/chb/ise)