Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever hat trotz des späten Ostertermins seinen Umsatz zum Jahresauftakt gesteigert. Die Erlöse stiegen auf vergleichbarer Basis um 3,6 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte.

Experten hatten nicht mit einem derart starken Anstieg gerechnet, zumal das Osterfest dieses Jahr auf den April fiel und deswegen das Geschäft mit Lebensmitteln im ersten Quartal schlechter lief.

Insgesamt verkauft der Hersteller von Knorr-Suppen und Dove-Duschgel Waren im Wert von 11,4 Milliarden Euro, 6,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Unilever will nun sein Geschäft mit Nudelsaucen in Nordamerika sowie mit der Diät-Nahrung SlimFast auf den Prüfstand stellen. Finanzchef Jean Marc Huet schloss dabei einen Verkauf auch nicht aus: «Es muss aber nicht notwendigerweise dazu kommen, wir sehen uns alle Optionen an.»

(sda/chb)