«Der Bundesrat geht von einem Szenario aus, das wir als Planungsgrundlage für die Zukunft nicht übernehmen können», sagt Kurt Rohrbach, VSE-Präsident und Chef des Stromversorgers BKW, im Interview mit der «Handelszeitung». «Ich bezweifle, dass die Szenarien, die der Bundesrat präsentierte, realistisch sind», sagt Rohrbach. Solle der Stromverbrauch so stark wie vorgegeben reduziert werden, müssten laut dem Verbandspräsidenten «völlig neue Rahmenbedingungen» geschaffen werden.

Die Bevölkerung werde kaum vorbehaltlos hinter einem solchen Richtungswechsel stehen. «Ich bin mir nicht sicher, ob der Stimmbürger allen energiepolitischen Massnahmen zustimmen wird, die aus dem Atomausstieg resultieren», warnt Rohrbach.

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(laf)