Unruhen in Tunesien und Ägypten sowie die schwache Nachfrage in Europa setzen dem französischen Reiseveranstalter Club Med zu. Um die Flaute wettzumachen, will der französische Konzern nun die Expansion in Schwellenländer wie China, Brasilien und Russland vorantreiben.

Der operative Gewinn der Feriendörfer von Club Med fiel im Geschäftsjahr 2012/2013 um elf Prozent auf 55 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz ging wechselkursbereinigt um 1,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zurück. Auch die Buchungen in den vergangenen acht Wochen verheissen nichts Gutes: In der Region Europa/Afrika gaben sie um 1,7 Prozent nach, in Amerika um 2,5 Prozent. Einziger Lichtblick war Asien mit einem Plus bei den Buchungen von 6,4 Prozent.

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Club Med ist derzeit Übernahmeziel: Die Finanzinvestoren Fosun International aus China sowie Ardian aus Frankreich sind an einem Kauf des Ferienanbieters interessiert.

(reuters/muv/aho)