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Unternehmen finden kaum Fachkräfte

Schweissen bei Garaventa in Goldau: Der Seilbahnhersteller ist auch auf Spezialisten angewiesen. (Bild: Keystone)

Der Kampf um Talente verschärft sich offenbar: Eine freie Stelle zu besetzen, wird für Schweizer Unternehmen immer schwerer, zeigt eine Studie. Arbeitgeber verschiedenster Couleur haben Probleme.

Veröffentlicht am 01.10.2013

Wird eine Stelle frei, haben Schweizer Arbeitgeber oft Mühe, diese durch eine geeignete Person zu besetzen. Eine Studie des Personalvermittlers Manpower zeigte, dass 37 Prozent der Schweizer Unternehmen von Talentknappheit betroffen sind. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gesucht sind vor allem Facharbeitende. Diese Kategorie liege bereits zum vierten Mal in Folge auf Platz eins der zehn meistgesuchten Berufe in der Schweiz, teilte Manpower am Dienstag mit. Auf dem zweiten Platz liegen Manager und Führungskräfte, auf dem dritten Sekretäre, persönliche Assistentinnen sowie Verwaltungs- und Büropersonal.

Breite Palette gesucht

Auch Buchhalter und Finanzpersonal, IT-Spezialisten, Köche, und Ingenieure sind in der Schweiz gesucht. Ebenfalls auf der Rangliste rangieren Arbeitnehmende im Gastgewerbe, Chauffeure sowie Ärzte und Gesundheitspersonal, wobei Krankenschwestern nicht in diese Kategorie fallen.

Der Grossteil der betroffenen Arbeitgeber führt die Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung auf den Mangel an verfügbaren Kandidaten zurück. Als zweithäufigster Grund wurde die fehlende Fachkompetenz bei den Bewerbern genannt.

(sda/tke)

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